Der Fernseher findet das WLAN nicht, der neue Laptop verlangt nach einer SSID oder ein Gast möchte sich mit dem Heimnetz verbinden. In den meisten Fällen ist der Netzwerkname schnell gefunden, entweder direkt in der WLAN-Liste, auf dem Router-Aufkleber oder in der Router-Oberfläche. Ich zeige die zuverlässigsten Wege für Windows, macOS, Android, iPhone und typische Heimrouter.
Der WLAN-Name lässt sich meist in wenigen Sekunden ablesen
- WLAN-Liste: Das verbundene Netzwerk ist in der Regel mit einem Häkchen oder dem Hinweis „Verbunden“ markiert.
- Router-Aufkleber: Dort steht der voreingestellte Name häufig als SSID, „WLAN-Name“ oder „Wi-Fi Name“.
- Geräteeinstellungen: Windows, macOS, Android und iPhone zeigen den aktuellen Netzwerknamen direkt in den WLAN-Einstellungen.
- Router-Menü: Bei einer FRITZ!Box findest du den Namen unter den WLAN-Einstellungen, bei anderen Routern an einer ähnlich benannten Stelle.
- Nicht verwechseln: Der Netzwerkname ist nicht dasselbe wie das WLAN-Passwort, die IP-Adresse oder der Gerätename.

Wo finde ich den Netzwerknamen auf meinem Gerät?
Am schnellsten öffnest du die WLAN-Liste deines Geräts. Der Name mit dem verbundenen Symbol, einem Häkchen oder dem Hinweis „Verbunden“ ist normalerweise das Netzwerk, in dem du dich gerade befindest. Ein Beispiel wäre „FRITZ!Box 7590 AB“, „Telekom-123456“ oder ein selbst vergebener Name wie „Familie Schmidt“.
Technisch heißt dieser Name SSID. Die Abkürzung steht für „Service Set Identifier“ und bezeichnet die sichtbare Kennung eines WLAN-Funknetzes. Wenn ein Gerät bei der Einrichtung nach „Netzwerkname“, „WLAN-Name“, „SSID“ oder „Wi-Fi network“ fragt, ist jeweils dieselbe Information gemeint.
Meine erste Empfehlung ist, nicht sofort auf den Router zu schauen. Wenn bereits ein Smartphone oder Computer verbunden ist, liefert dessen WLAN-Menü meist die schnellste und eindeutigste Antwort. Wichtig ist nur, dass du nicht versehentlich den Namen eines benachbarten Netzwerks auswählst.
So findest du die SSID unter Windows und macOS
Windows 10 und Windows 11
Klicke unten rechts auf das WLAN- oder Netzwerksymbol in der Taskleiste. In der geöffneten Liste ist das aktive Netzwerk mit „Verbunden“ gekennzeichnet. Der dort angezeigte Text ist der gesuchte Netzwerkname.
Du kannst auch über die Einstellungen gehen. Öffne Einstellungen, wähle „Netzwerk und Internet“ und anschließend „WLAN“. Unter den Eigenschaften der aktuellen Verbindung wird der Name des Funknetzwerks angezeigt. Bei gespeicherten Verbindungen findest du ihn unter „Bekannte Netzwerke verwalten“.
Falls der Computer über ein Netzwerkkabel verbunden ist, wird möglicherweise kein WLAN-Name angezeigt. Eine Ethernet-Verbindung hat zwar eine Netzwerkverbindung, aber keine SSID. In diesem Fall findest du den Namen nur über ein anderes verbundenes WLAN-Gerät oder direkt im Router.
MacBook und iMac
Unter macOS genügt meistens ein Klick auf das WLAN-Symbol in der Menüleiste. Das aktive Funknetz ist dort markiert. Alternativ öffnest du „Systemeinstellungen“, gehst zu „WLAN“ und liest den Namen unter der aktuellen Verbindung ab.
Bei älteren macOS-Versionen kann die Bezeichnung leicht anders aussehen, der Weg bleibt aber ähnlich. Entscheidend ist die Verbindung, die als aktiv oder verbunden angezeigt wird. Der Computername in den Systemeinstellungen ist dagegen nicht der WLAN-Name.
Android und iPhone zeigen den Namen direkt in den WLAN-Einstellungen
Android-Smartphones und -Tablets
Öffne „Einstellungen“ und tippe auf „Netzwerk und Internet“ oder, bei vielen Samsung-Geräten, auf „Verbindungen“. Wähle „WLAN“ aus. Das Netzwerk mit dem Status „Verbunden“ ist die aktuelle SSID.
Je nach Hersteller kannst du auf das Zahnrad neben dem Netzwerknamen tippen. Dort erscheinen zusätzliche Angaben wie Signalstärke, Frequenzband und Router-Adresse. Die Menüs unterscheiden sich zwischen Samsung, Google Pixel, Xiaomi und anderen Geräten etwas, der Name steht jedoch immer in der Nähe der aktiven WLAN-Verbindung.
iPhone und iPad
Gehe zu „Einstellungen“ und öffne „WLAN“. Das verbundene Netz erkennst du am Häkchen. Der Name links neben diesem Häkchen ist der Netzwerkname, den du beispielsweise bei einem Drucker oder Smart-Home-Gerät eingeben musst.
Im Kontrollzentrum lässt sich die Verbindung ebenfalls erkennen. Für zusätzliche Informationen tippst du in den WLAN-Einstellungen auf das Info-Symbol neben dem Netzwerk. Das WLAN-Passwort kann dort je nach iOS-Version ebenfalls angezeigt oder geteilt werden, der Netzwerkname und das Passwort bleiben aber zwei getrennte Angaben.
Der Netzwerkname steht oft auf dem Router
Wenn kein bereits verbundenes Gerät zur Hand ist, prüfst du den Aufkleber am Router. Dort stehen häufig mehrere Angaben nebeneinander, zum Beispiel „SSID“, „WLAN-Name“, „Wi-Fi Name“ und „WLAN-Schlüssel“. Der Name ist meist eine Kombination aus Hersteller, Modell und zufälligen Zeichen.
Bei einer FRITZ!Box findest du die Standarddaten oft auf der Unterseite oder Rückseite. Je nach Modell und Anbieter können Aufkleber, Farbe und Bezeichnung abweichen. Bei Routern von Telekom, Vodafone, 1&1 oder anderen Anbietern steht der voreingestellte WLAN-Name ebenfalls häufig auf dem Gerät oder in den mitgelieferten Unterlagen.
Hat jemand den Netzwerknamen später geändert, ist der Aufkleber allerdings nicht mehr aktuell. Dann zählt die Anzeige auf einem bereits verbundenen Gerät oder die Router-Oberfläche. Bei einer FRITZ!Box gelangst du typischerweise über „WLAN“ und „Funknetz“ zu den Einstellungen. Dort kannst du die SSID ablesen und, falls du Administratorrechte hast, auch ändern.
| Angabe | Bedeutung | Typischer Fundort |
|---|---|---|
| SSID oder WLAN-Name | Name des Funknetzwerks | WLAN-Liste, Router-Aufkleber, Router-Menü |
| WLAN-Schlüssel | Passwort für die Verbindung | Router-Aufkleber oder Router-Menü |
| IP-Adresse | Technische Adresse eines Geräts im Netzwerk | Netzwerkeinstellungen |
| Gerätename | Bezeichnung von Laptop, Handy oder Drucker | Geräteinformationen oder Router-Geräteliste |
Was tun, wenn mehrere Netzwerknamen angezeigt werden?
In einem Mehrfamilienhaus können zehn oder mehr WLANs in der Liste auftauchen. Vergleiche deshalb den angezeigten Namen mit dem Router-Aufkleber oder frage die Person, die das Heimnetz eingerichtet hat. Ein stärkeres Signal bedeutet nicht automatisch, dass es dein eigenes Netzwerk ist.
Viele moderne Router verwenden für das 2,4-GHz- und 5-GHz-Band denselben Namen. Das ist meist praktisch, weil der Router das passende Band auswählt. Manche Nutzer trennen die Netze jedoch bewusst und sehen dann Namen wie „Wohnung-WLAN“ und „Wohnung-WLAN-5G“. Beide können zum selben Router gehören.
Auch ein Gastnetzwerk hat oft eine eigene SSID, beispielsweise „Gast-WLAN“. Es bietet Besuchern Internetzugang, trennt sie aber normalerweise vom internen Heimnetz. Für Drucker, NAS-Systeme oder Smart-Home-Zentralen ist daher meist das Hauptnetzwerk erforderlich, nicht das Gastnetz.
Repeater und Mesh-Systeme können ebenfalls für Verwirrung sorgen. Wenn sie dieselbe SSID wie der Hauptrouter verwenden, erscheint nur ein Netzwerkname. Bei einer eigenen SSID ist dagegen erkennbar, ob du gerade mit dem Router, einem Repeater oder einem separaten Zugangspunkt verbunden bist.
Wenn der WLAN-Name nicht auftaucht
Wird das Netzwerk gar nicht angezeigt, prüfst du zuerst, ob WLAN am Gerät aktiviert ist und ob der Router eingeschaltet ist. Ein Neustart von Router und Endgerät hilft bei einfachen Funk- oder Softwareproblemen, ersetzt aber keine Prüfung der Router-Einstellungen.
Versteckte SSID
Ein Router kann die Übertragung des Netzwerknamens deaktivieren. Das Netzwerk erscheint dann nicht in der normalen WLAN-Liste. Für die Verbindung musst du „Netzwerk manuell hinzufügen“ auswählen und SSID, Verschlüsselungsart und Passwort exakt eingeben.
Das Verstecken der SSID ist allerdings kein wirkungsvoller Sicherheitsgewinn. Wer das WLAN technisch untersucht, kann den Namen trotzdem erkennen. Für den Schutz des Heimnetzes sind ein aktuelles WPA2- oder WPA3-Verfahren, ein langes Passwort und regelmäßige Router-Updates deutlich wichtiger.
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Netzwerkname geändert oder falsch notiert
Nach einem Routertausch oder einer Änderung der WLAN-Einstellungen kann der alte Name noch auf dem Smartphone gespeichert sein. Entferne in diesem Fall das alte Netzwerk aus den bekannten Verbindungen und suche erneut. Achte außerdem auf Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Sonderzeichen, wenn du die SSID manuell eingibst.
Ich rate davon ab, den WLAN-Namen unnötig kompliziert zu gestalten. Ein klarer, leicht erkennbarer Name ohne Adresse, Nachname oder andere persönliche Daten erleichtert die Einrichtung und verrät gleichzeitig weniger über deinen Haushalt.
Der richtige Name spart später viel Zeit
Für die meisten Fälle reicht eine einfache Reihenfolge. Öffne zuerst die WLAN-Liste eines bereits verbundenen Geräts. Findest du dort keinen eindeutigen Eintrag, kontrolliere den Router-Aufkleber und danach die WLAN-Einstellungen im Router-Menü.
Behalte dabei die drei Angaben auseinander. Die SSID identifiziert das Netzwerk, der WLAN-Schlüssel ermöglicht den Zugang und die IP-Adresse beschreibt die technische Adresse innerhalb des Heimnetzes. Mit dieser Unterscheidung lassen sich Drucker, Fernseher, Sprachassistenten und andere Smart-Home-Geräte wesentlich schneller verbinden.
Wenn der Name trotz dieser Schritte nicht auffindbar ist, liegt meist eine versteckte SSID, ein geänderter Routername oder eine deaktivierte WLAN-Funktion vor. Diese drei Ursachen lassen sich direkt in den Router-Einstellungen prüfen, ohne das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.